Ami Kasai

Ami Kasai

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2 Filme
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Land:
Japan
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Gewicht:
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Alter:
41
Webseite des Models:
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Fukuoka, drei Namen und der Weg nach Akiba

Ami Kasai wird öffentlich mit dem 17. Mai 1987 und der Präfektur Fukuoka geführt. Die Japanerin bleibt klein und rund zugleich: 152 Zentimeter, Maße um 88-60-88, G-Cup, rund 48,5 Kilogramm, Blutgruppe A. Wikipedia und die großen AV-Listen nennen denselben Körper. Der heutige Künstlername lautet かさいあみ, davor stehen 杏あづさ, 来栖千夏 und 河西あみ, im chinesischen Raum 河西亞美, daneben Kyoka Asakura. Wer Ami Kasai sucht, sucht also eine Frau, die ihren Namen mit jeder Agentur und jeder Phase neu gesetzt hat.

Der Weg nach Tokio ist in den Biografien klarer als bei vielen Kolleginnen. Fukuoka, Nachtgastronomie, dann Akihabara und Maid-Café, Anbindung an Dear Stage und die Untergrund-Idol-Szene. Eine bekleidete Gravur lehnt sie ab. Über den Kontakt zur früheren Darstellerin Hotaru Akane entsteht das Interesse an der Kamera. Am 16. Februar 2009 beginnt die AV-Arbeit bei Zerosum Production unter dem Namen Azusa Anzu. Als frühes sichtbares Release gilt außerdem „Shirouto no sutekina hadaka Vol. 10“ von Karma im April 2009. Die Talent-Agentur erfährt von einer Nacktgravur in einer Wochenzeitschrift, die Idol-Schiene bricht ab, die Sets bleiben.

Es folgt DINO, 2011 die Umbenennung in Chinatsu Kurusu, Ende dieses Namens im November 2012. Am 1. Januar 2013 steht auf Twitter der nächste Schnitt: 河西あみ. Selection wird die Agentur. Ami Kasai selbst hat später gesagt, erst unter diesem Namen habe sie den Beruf wirklich als Beruf gespürt. 2014 sagt sie in der Rubrik „Kinou dare tabeta?“ öffentlich 27 und den Wunsch nach Jukujo-Arbeit. Der Körper ist derselbe, die Buchung driftet Richtung Ehefrau, reifere Schwester, festere Brust. Ami Kasai Porno ist von da an weniger Idol-Nachklang als G-Cup-Alltag auf japanischen Feature-Sets.

Im Februar 2016 verlässt sie Selection, wird Freiberuflerin und schreibt den Namen endgültig かさいあみ. Keine deutsche Ortsbindung, kein Berliner Studio. Fukuoka bleibt Herkunft, Tokio und später Taiwan bleiben Arbeitsorte. Hobbyangaben in den Profilen sind Anime, Cosplay und Fahrrad; in der Branche existiert das Radsport-Team BUKKAKE mit ihrem Namen. Das ist Charakterfarbe, kein Horoskop.

G-Cup, Anal-Freigabe und die freie Linie

Die Filmografie ist lang. FANZA-Zählungen sprechen von rund zweihundert Titeln, Datenbanken mit Compilations gehen höher. Es gibt keine große Award-Leiste. Dafür gibt es Volumen: Hitozuma-Nampa, Creampie, SM-Fenster, Cosplay-Matches, später Laktation und Fetisch-Sonderwege. 2015 erscheint bei K.M.Produce „Anal Kaikin Ami Kasai“, die ausdrücklich als Anal-Freigabe geführt wird. Cinemagic und verwandte Label holen sie in härtere Stränge. Wer Ami Kasai Sex sucht, findet also nicht nur weiche Büsten-Clips, sondern eine Darstellerin, die nach dem Namenswechsel 2013 bewusst breiter und roher gebucht wird.

Sie gilt in der Szene als Otaku-Figur mit G-Cup: Animespiel, Comiket, Doujin. Im Dezember 2015 verkauft der Zirkel Nakataharazawa Gakuin auf der Comic Market 89 das Heft „Motto kudasai Tadokoro-san“. Parallel bleibt die Kamera an. Ein Dokumentar-Titel wie „Dare Kore!?“ klebt ihr das Etikett der geliebten Ani-Otaku-AV-Idol an. VR-Arbeiten kommen spät dazu, unter anderem Business-Hotel- und Delikates-Settings. Softcore ist nicht ihre Hauptmarke. Die Brust trägt die Suche, die Bereitschaft zu Sonderfetischen hält die Nische offen.

2016 wird sie Mitinitiatorin der Freelance AV Actress League. Das ist Industriepolitik, kein Marketinggag: freie Darstellerinnen ohne festes Office, Rechte, Buchung, öffentliche Stimme. Ami Kasai Pornos laufen in genau dieser Phase weiter, während sie selbst schon produziert, castet und spricht. MILF ist ab 2014 keine erfundene Schublade. Sie hat den Wechsel ins reifere Segment selbst angekündigt, und die späteren Nampa-, Ehefrauen- und „Obasan“-Compilations folgen dieser Linie. G-Cup plus 152 Zentimeter plus Ehefrauen-Tag – das ist das suchbare Bild.

XRW-131, MILK-103, zahlreiche Best-ofs mit verheirateten Frauen: die Titel sind nachprüfbar. Partnerinnen und Partner wechseln wie in jeder dichten JAV-Liste. Wichtig ist der Schnitt durch die Jahre: erst heimliches Debüt neben der Idol-Arbeit, dann Umbenennungen, dann die Phase, in der sie den Beruf steuert statt nur abarbeitet.

Rückzug von der Kamera, nicht aus der Branche

2019 kündigt Ami Kasai das Ende der AV-Arbeit an. Corona verschiebt Abschiedsevents, auch das geplante Finale in Fukuoka. Im Februar 2021 erscheint „Kasai Ami kanzen nenshou. Watashi, AV joyuu o intai shimasu.“ bei MILK. Der Titel sagt, was er ist: ein ausdrücklicher Ausstieg. XCITY formuliert es knapp: Ankündigung 2019, vollständiger Rückzug 2021. Compilations und ältere Cuts laufen weiter, neue Solo-Wellen im alten Tempo nicht.

Danach bleibt sie sichtbar, nur ohne den alten Job. Wikipedia führt sie als Drehbuchautorin, Doujin-Mangaka, Radioproduzentin, Bildregisseurin und Casting-Produzentin. Sie vertritt SWAG JAPAN, tritt in Taiwan auf Messen und Livestream-Bühnen auf, spricht als ehemalige Darstellerin und als Organisatorin. Der Instagram-Auftritt nennt sie ausdrücklich former Japanese porno actress und SWAG-JAPAN-Vertretung. Das ist öffentlicher Status nach der Kamera.

Ami Kasai MILF funktioniert in Suchen, weil sie selbst mit Ende zwanzig ins reifere Segment gegangen ist und weil Compilations sie dort festgehalten haben. Ami Kasai bleibt trotzdem vor allem die Frau mit den drei großen Bühnennamen, dem G-Cup auf 152 Zentimetern, dem Freelancer-Bündnis und dem sauber datierten Ausstieg 2021. Wer die Clips heute streamt, sieht Fukuoka-Herkunft, Akiba-Umweg, Zerosum, DINO, Selection, freie Jahre und ein Archiv, das Anal, Ehefrau, Cosplay und später Milch gleichermaßen enthält.

Eine arbeitsame japanische Linie von 2009 bis 2021, danach Produktion und Vertretung statt neuer Nummern. Der Körper ist nachprüfbar, die Namenswechsel sind nachprüfbar, der Rückzugstitel ist nachprüfbar. Ami Kasai steht damit für eine Darstellerin, die die Industrie nicht nur beliefert, sondern später auch organisiert hat – und deren Suchbild in Deutschland trotzdem dasselbe bleibt wie überall: kleine Statur, große Brust, viele Aliasse, klare Ausstiegsmarke.

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