Beverly Powers

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Vom Chorus in Las Vegas zum Namen Miss Beverly Hills

Beverly Powers kam am 7. August 1939 in Los Angeles als Beverly Jean Montgomery zur Welt. Mit etwa siebzehn Jahren stand sie bereits in der Chorus Line, zuerst im Tropicana und im Sands in Las Vegas. Der Schritt vom Revue-Tanz zur Burlesque folgte rasch. Ab 1959 trat sie als Striptease-Künstlerin unter dem Bühnennamen Miss Beverly Hills auf und übernahm bald die Headline im Largo Club am Sunset Strip. Der Name Beverly Powers selbst stammt aus der Ehe mit dem Friseur William Powers, die um 1957 geschlossen wurde; den Künstlernamen Miss Beverly Hills behielt sie parallel bei, oft auch nur als Beverly Hills in den Credits.

Wer nach Beverly Powers Porno sucht, stößt zuerst auf diese Nachtclub-Phase und nicht auf spätere Studioformate. Sie wurde national als Tänzerin wahrgenommen, stand auf Magazincovern und wurde in den Clubs als Ersatz für etablierte Burlesque-Stars gebucht. Chuck Landis, Besitzer von Nachtclubs, holte sie in genau dieses Umfeld. Der Auftritt war körperlich klar: schlanke Silhouette, dunkles Haar, natürliche Oberweite, die in den Quellen mit Maßen um 37-24-34 und Cup 34D festgehalten wird, dazu blaue Augen. Das Bühnenbild blieb klassische Striptease-Revue, nicht Hardcore.

Bis in die frühen Sechziger blieb der Club der eigentliche Arbeitsplatz. Engagements führten unter anderem 1965 ins Circle Star Theater in San Carlos. Parallel tauchte der Name Miss Beverly Hills in Fernsehshows auf, darunter Auftritte bei Gypsy und That Regis Philbin Show. Die öffentliche Figur war die der professionellen Nachtclub-Tänzerin aus Los Angeles, die Vegas-Erfahrung mit dem Sunset Strip verband.

Filmrollen zwischen Strip-Szene, Elvis und Horror

Der Filmauftritt, der den Namen am längsten trägt, ist Breakfast at Tiffany’s von 1961. Beverly Powers spielt dort die Nightclub Stripper, im Abspann als Miss Beverly Hills. Die Szene sitzt im Nachtclub und bleibt bei dem, was sie auf der Bühne schon zeigte: Tanz und Entkleidung, ohne Dialoglast. Danach kamen Nebenrollen in Komödien, Western und Horror. In The Comedy of Terrors von 1963 ist sie Mrs. Phipps, gelistet als Beverly Hills. I’ll Take Sweden von 1965 führt sie als Electra, Young Dillinger ebenfalls 1965 als Floyd’s Girl.

Drei Elvis-Presley-Filme gehören zur Filmografie. In Kissin’ Cousins von 1964 heißt die Rolle Trudy. In Viva Las Vegas von 1964 ist sie als Showgirl ohne Credit zu sehen. Speedway von 1968 gibt ihr die Rolle Mary Ann Ashmond, wieder unter Miss Beverly Hills. Dazu kommen Brides of Blood von 1968 als Carla Henderson, More Dead Than Alive von 1969 als Sheree, The Power von 1968 als Sylvia und Invasion of the Bee Girls von 1973 als Harriet Williams. In Jaws von 1975 ist sie als Topless Swimmer ohne Nennung im Abspann gelistet. Fernsehen lief parallel: Folgen von The Red Skelton Hour, ein Gesangsauftritt in The Jack Benny Program 1964, später Bronk, McMillan & Wife als Stripper und 1979 zwei Episoden von Fantasy Island als Mona Traylor und Betty. Das war der letzte belegte Fernsehauftritt.

Beverly Powers Sex bleibt in diesen Credits an die sichtbare Rolle gebunden: Stripperin, Showgirl, Hostess, Party Girl, einmal oben ohne im Wasser. Keine der großen Datenbanken führt Hardcore-Szenen oder Paysite-Serien. Die Arbeit lag bei Spielfilm und Serie, oft klein, manchmal ungenannt, aber regelmäßig in genau dem Bild, das der Club schon gesetzt hatte. Bis Ende der Siebziger blieben die Credits im Unterhaltungsfernsehen.

Bühnenbild, Körper und der spätere Rückzug

Das öffentliche Bild von Beverly Powers war über zwei Jahrzehnte das der Burlesque-Tänzerin, die den Schritt in Nebenrollen geschafft hatte. Dunkles Haar, blaue Augen, schlanke Figur und die genannten Maße prägten Cover und Clubfotos. Der Künstlername Miss Beverly Hills funktionierte als Marke neben dem bürgerlichen Beverly Powers. In den Credits wechseln die Schreibweisen, der Inhalt der Rollen bleibt nah an Tanz, Entkleidung und Nachtclub.

Beverly Powers Burlesque beschreibt damit den Kern der Karriere genauer als jedes spätere Label. Die Bühne im Largo, die Chorus-Jahre in Las Vegas und die Strip-Szene in Breakfast at Tiffany’s bilden eine Linie. Horror- und Elvis-Filme erweiterten die Sichtbarkeit, ohne das Bild zu drehen. Nach 1979 liegen keine weiteren Schauspielcredits vor. 1987 zog sie von Südkalifornien nach Maui, gründete The Living Ministry und ist seit mindestens 1991 als ordinierte Pastorin gelistet. 2014 erschien die Autobiografie Passing the Baton of Light. Quellen nennen sie verwitwet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Die Filmarbeit endete damit in den späten Siebzigern.

Für die Suche bleibt der Name an die Sechziger und Siebziger gebunden: Club, Striptease, Nebenrolle. Beverly Powers Striptease trifft die belegte Arbeit, bevor der Weg nach Maui die Bühne ablöste. Was sich prüfen lässt, sind Geburtsdatum, die Vegas- und Sunset-Strip-Jahre, die Film- und Fernsehcredits unter Beverly Powers, Beverly Hills und Miss Beverly Hills sowie der spätere Wechsel in die Gemeindearbeit auf Maui.

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