Cindy Cox
Ungarn, braunes Haar und ein kurzes Fenster ab 2001
Cindy Cox steht in der IAFD als eigene Darstellerin, geboren am 15. November 1979 in Ungarn, ungarische Staatsbürgerin, kaukasisch, mit braunem Haar. Augenfarbe, Größe, Gewicht und Maße fehlen in diesem Profil. Piercings und Tattoos sind dort ebenfalls nicht erfasst. Die aktiven Jahre laufen von 2001 bis 2004, der Einstieg mit etwa 22. Aliasnamen in derselben Kartei sind Cindy, Juli, Silvya und Sylvia. Ein separates amerikanisches Profil gehört zu Sindee Coxx, die den Namen Cindy Cox nur als Nebenform führt. Die ungarische Cindy Cox ist daran nicht gebunden: anderes Geburtsjahr, anderes Land, andere Filmografie.
Was sich aus den elf gelisteten Titeln lesen lässt, ist eine europäische Gonzo- und Feature-Phase der frühen 2000er, keine lange Marke. Private liefert das Portrait auf der IAFD-Seite und zwei der klarsten Credits. Pirate Fetish Machine 1: Colette’s Kinky Desires, 2001, Regie Kovi Istvan, trägt die Notizen Facial und rasiert. Private Reality 5: Click Here To Enter, 2002, ebenfalls mit Kovi und Jean-Yves Le Castel, trägt dieselben Notizen. Dazu kommt bei Adult Film Database der Sammelband 24 Karat, 2002, mit Antonio Adamo, Jean-Yves Le Castel, Kovi, Max Bellocchio und Xavi Dominguez. Wer Cindy Cox Porno sucht, stößt zuerst auf dieses Private-Feld und nicht auf eine spätere Paysite-Karriere.
Der Körper bleibt in den seriösen Einträgen unvollständig beschrieben. Braunes Haar ist der einzige feste optische Punkt der IAFD. Europornstar spricht von dunklem Haar und natürlichen Brüsten, ohne Maße. Adult Film Database nennt an einer Stelle schwarzes Haar und blaue Augen, was zur IAFD nicht sauber passt. Für den Text zählt deshalb das, was beide großen Listen tragen: ungarische Herkunft, Start um 2001, braunes bis dunkles Haar, kurze Creditliste. Alles andere wäre Schätzung.
Die drei Jahre reichen trotzdem für einen erkennbaren Katalog. 2001 liegen die ersten Titel, 2002 die dichteste Studiofolge, 2004 nur noch ein später Web-Eintrag. Danach bricht die Liste ab. Keine Nominierung, kein Vertragseintrag, kein zweiter Akt unter demselben Namen. Cindy Cox bleibt der Name dieser kurzen europäischen Phase.
Evil Angel, Elegant Angel, Vivid und Hustler
Neben Private sitzen die harten amerikanischen Labels. Euro Angels Hardball 17: Anal Savants, 2002, Evil Angel, Regie Christoph Clark, ist in der IAFD mit Anal und rasiert markiert. Fresh Meat 13, ebenfalls 2002 bei Evil Angel, Regie John Leslie, trägt Facial. Voyeur 23, 2002, wieder John Leslie für Evil Angel, ebenfalls Facial. Drei Evil-Angel-Titel in einem Jahr, zwei davon unter Leslie, einer unter Clark. Das ist der Kern der belegten Hardcore-Arbeit. Cindy Cox Anal hängt an Euro Angels Hardball 17 und an den Galeriehinweisen bei Private, nicht an einer erfundenen Spezialisierung über die ganze Liste.
Elegant Angel führt Hardcore Innocence 4, 2001, Regie Toni Ribas. Vivid hat Necklace, 2001, mit der Notiz rasiert. Hustler Video hat Mr. Beaver Checks In 7, 2001, als reine Oral-Szene mit Facial-freier BJ-Only-Marke. Rabbit Video listet Belle fighette per vecchi depravati, 2001, mit Facial. Magma führt Blutjunge Pfadfinderinnen im Sex Camp, 2001. Der Drehkontext bleibt europäisch und amerikanisch, die Herkunft ungarisch.
2004 schließt Dirty Daddys Girls 344 bei 1 Pass For All Sites die IAFD-Liste. Elf Einträge insgesamt, davon die meisten zwischen 2001 und 2002. Regisseure, die sich fest zuordnen lassen, sind Christoph Clark, John Leslie, Toni Ribas, Kovi Istvan und Jean-Yves Le Castel. Studios: Evil Angel, Private, Elegant Angel, Vivid, Hustler, Magma, Rabbit Video. Das ist eine kompakte Europaproduktion der Jahrtausendwende, mit Gonzo bei Leslie, Anal bei Clark und Fetish-Feature bei Private.
Cindy Cox Sex trifft in den Katalogen genau diese Mischung. Oral bei Hustler, Facials bei Private, Evil Angel und Rabbit, Anal bei Clark, ein Vivid-Titel ohne weitere Notiz. Keine MILF-Serie, kein Vertrag als Blondine, keine belegte zweite Haarfarbe als Marke. Das braune Haar der IAFD und das dunkle Haar der Private-Fotos bleiben der sichtbare Punkt. Die Szenen selbst sind kurz dokumentiert, aber die Studios sind eindeutig.
Was die elf Titel in den Archiven noch hergeben
Nach 2004 taucht der Name in der IAFD nicht mehr mit neuen Originaltiteln auf. Die Adult Film Database wiederholt im Kern dieselben Filme: Euro Angels Hardball 17, Fresh Meat 13, Hardcore Innocence 4, Pirate Fetish Machine 1, Private Reality 5, Voyeur 23. Kompilationen können einzelne Szenen später noch einmal führen, ohne dass daraus ein Comeback wird. Der Status in den europäischen Modellarchiven ist inaktiv. Ein Wechsel zu einem bekannteren Alias ist für diese Cindy Cox nicht belegt. Juli, Silvya und Sylvia bleiben Nebennamen derselben Kartei.
Die Verwechslung mit Sindee Coxx erklärt, warum der Name in manchen Listen amerikanisch und blond wirkt. Sindee Coxx, geboren 1970 auf Long Island, führte Cindy Cox als eine von mehreren Schreibweisen, drehte ab 1994 und hat eine eigene, viel längere Filmografie. Wer die ungarische Darstellerin sucht, muss Geburtsjahr 1979, Ungarn und die Private-Evil-Angel-Titel der Jahre 2001 bis 2002 gegenhalten. Nur dann bleibt die Creditliste bei elf Filmen und bei Christoph Clark, John Leslie und Kovi.
Für die Suche heißt das ein enges Archiv. Cindy Cox ist der Hauptname, Private das Bild auf der Datenbankseite, Evil Angel der härteste Block, Vivid und Hustler die Randtitel von 2001. Anal ist belegt, aber nicht die ganze Liste. Facials ziehen sich durch Private, Leslie und den italienischen Rabbit-Titel. Oral steht isoliert bei Mr. Beaver Checks In 7. Der Magma-Titel von 2001 ist der einzige deutsche Verleihname in der Übersicht und sagt nichts über einen deutschen Arbeitsort.
Mehr Biografie geben die offenen Profile nicht her. Kein Interview mit prüfbaren Details zu Wohnort nach dem Start, keine Preisnennung, keine Maße, die sich zwischen IAFD und den Nebenarchiven decken. Was bleibt, ist die ungarische Darstellerin mit braunem Haar, die mit 22 in die europäischen Sets ging, 2001 und 2002 bei Private und Evil Angel die sichtbaren Titel drehte und 2004 aus den neuen Listen verschwand. Die elf Einträge tragen den Namen weiter, die Studios sind lesbar, und die Trennung zur amerikanischen Sindee Coxx hält die Filmografie sauber.
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