Criss Simon

Criss Simon

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1 Film
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Land:
Canada
Stadt:
Keine Angaben
Höhe:
185
Gewicht:
79
Alter:
44
Webseite des Models:
Keine Angaben

Boisbriand, Montréal und der Akzent

Criss Simon kommt am 28. August 1982 in Montréal, Québec, zur Welt. IAFD und IMDb führen denselben Tag und denselben Ort. Das Journal de Montréal nennt ihn 2025 als Native von Boisbriand auf der Rive-Nord. Französisch-kanadische Nationalität, kaukasisches Profil, später ergrautes Haar, 185 Zentimeter, rund 79 Kilo, Tattoo an der linken Schulter: das ist das prüfbare Bild. Aliase lauten Chris Simon, Criss S., Simon sowie Simon Ethier beziehungsweise Simon Éthier, letzteres vor allem in Crew-Credits als Custodian of Records und Kamera.

Die Branche verkauft ihn früh als französisch-kanadischen Typen mit Akzent. Brazzers setzt ihn 2009 in Frenchy D'Amour neben der Montréalerin Malezia und schreibt ihm Hockey, Bars und den „French way“ ins Studio-Profil. Er selbst sagt im Journal-de-Montréal-Gespräch, die Partnerinnen hätten den Akzent gemocht. Das ist keine erfundene Europa-Romantik, sondern Arbeitsmittel: zweisprachig, aus Québec, sichtbar anders als die kalifornischen Standardgesichter der großen US-Netzwerke.

Der Einstieg als Darsteller liegt bei IAFD um 2009, mit etwa 27 Jahren. Quebec Starlets bei Mile High und Canadians Suck Dick 2 gehören zu den frühen kanadischen Spuren. Québec Productions dreht mit ihm Agaces X, Baise Ma Femme: Les Revanches, Couples Cochons. Pegas Productions wird über Jahre zur Heimat: Dysfucktional Family, Montreal Bikini Babes, Montreal Working Girls, Blowjob For Halloween, Fucked On The Boss' Desk, Stepdaddy's Sweethearts. Wer Criss Simon sucht, findet zuerst diesen Québec-Strang, nicht eine Hollywood-Erfindung.

Äußerlich wechselt das Bild mit den Jahren vom dunkleren Look zum Silver Fox. Fleshbot und Studio-Texte sprechen von grauem Blick, schlanker bis athletischer Statur, intensiver Spielweise. Er bleibt eindeutig männlicher Performer: keine Namensverwirrung mit Schauspielern außerhalb der Branche, keine weibliche Vita. Die Biografie ist kanadisch, frankophon, nordamerikanisch.

Florida, MindGeek und die US-Sets

In den 2010er-Jahren verlagert sich die Arbeit nach Florida. Das Journal de Montréal datiert den Aufschwung genau dorthin, parallel zu den großen Zukäufen im MindGeek-Kosmos. Criss Simon dreht regelmäßig für Reality Kings, Brazzers und Mofos, vertreten durch eine große Agentur. Er spricht von 1200 bis 1500 Dollar pro Szene, mehreren Drehs pro Woche, spürbar mehr als die Québec-Tarife. Die eigene Schätzung: über 2000 Szenen in den USA. Datenbanken listen weniger Feature-Titel, weil ein Großteil Webszenen bleibt. Beides kann nebeneinander stehen.

Reality Kings bringt Blowjob Lessons, Anything For My Friend, Pickup Fucks 9, Slip It In 13. Bang Bros notiert Bubble Butt Gets Popped. Naughty America setzt ihn in Naughty Bookworms mit Jade Amber. TeamSkeet und Family Strokes holen ihn für Stay Home POV, Foster Tapes, The Proposition mit Nikki Sweet, Strip Poker mit Dani Blu. MYLF zeigt Seasoned mit Anissa Kate. Karups liefert French My Dick und Stepdaughter's Secret. See Him Fuck nennt ihn beim Namen in der Episode mit Kyler Quinn. Wer nach Criss Simon MILF sucht, trifft genau diese Phase: älterer Partner, Stiefvater, Onkel, Maid- und Tabu-Formate, während das Haar grau wird.

Girlfriends Films führt Canadian Butt Sluts. Swagchicks dreht American Booty und Hot Spicy Latina. My Pervy Family macht April Fools Step Uncle Criss. Filthy Fuckers setzt ein BBG mit Eliza Eves. Die Rollen sind klar verteilt: der französisch sprechende Mann, der in US-Webserien den erfahrenen Part übernimmt. Criss Simon Sex als Suchbegriff bildet diesen Alltag ab: Straight, Threesome, POV, gelegentlich Anal-Partnerinnen wie Heidi Van Horny, keine eigene Gay-Karriere trotz eines MEN-2-Credits bei See Him Fuck.

2020 taucht er bei IAFD auch als Regisseur auf. IMDb ergänzt Additional Crew und uncredited Second Camera. Simon Ethier unterschreibt als Records-Verwalter. Die Arbeit bleibt also nicht nur vor der Linse. Florida und Québec wechseln sich ab; Fleshbot formuliert das als Pendeln zwischen beiden Seiten der Grenze. Hockey und Feierabend gehören zum Studio-Mythos, der Akzent zur Ware. Beides hat er in Interviews nicht dementiert.

Pegas, der Ausstieg 2023 und was die Listen zeigen

Pegas bleibt das Québec-Label mit der dichtesten Serie. IMDb zählt neun Folgen zwischen 2017 und 2021. Spätere Pegas-Titel wie Je Veux Ta Queue 4 (2023) und Compilations bis 2025 halten den Namen im Katalog, auch wenn das Journal de Montréal den Rückzug aus der aktiven Darstellerarbeit auf 2023 datiert, mit 41 Jahren. Anlass seien Umbrüche in der Industrie, nicht der selbst gesetzte Viagra-Satz, den er im Interview als persönliche Linie nennt: an dem Tag aufhören, an dem die Pille nötig werde.

Große AVN-Siege sind nicht belegt. Criss Simon Pornostar trägt vor allem die Québec-Presse und die schiere Menge an US-Webszenen, nicht einen Trophäenschrank. Adult DVD Talk listet Dutzende Videos, DATA18 eine kompaktere Feature-Auswahl, IAFD die Jahre 2009 bis 2026 als Performer-Spanne. Die Differenz zwischen „2000 Szenen“ und den gezählten Datenbanktiteln ist typisch für Male-Talent im Network-Zeitalter: viele Clips, wenige lange Features.

Wer Criss Simon Porno sucht, findet Brazzers 2009, Reality Kings und Mofos in Florida, Pegas in Montréal, TeamSkeet-Tabu, MYLF mit Anissa Kate, Karups, Bang Bros. Das Gesicht altert sichtbar mit, vom jüngeren Québec-Performer zum grauen Step-Uncle. Kein deutscher Marktbezug, keine erfundene EU-Tournee. Boisbriand, Montréal, Florida, zurück an einen Café-Tisch der Rive-Nord, wo er 2025 die Karriere erzählt.

Übrig bleibt ein klarer männlicher Bogen. Criss Simon, geboren 1982 in Québec, 185 Zentimeter, französischer Akzent als Markenzeichen, Debüt um 2009, US-Hochphase in den 2010ern, Pegas als Heimstudio, Rückzug 2023 nach eigener Darstellung. Partnerinnen von Malezia über Anissa Kate und Piper Perri bis zu den Montréal-Casts von Pegas. Crew-Arbeit unter Simon Ethier. So steht der Name in den Listen: frankophon, nordamerikanisch, langjährig, ohne Preisnacht und ohne Legende über das hinaus, was Interview und Datenbanken hergeben.

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