Emiko Koike
Kanagawa, F-Cup und der Einstieg bei GLAY'z
Emiko Koike, auf Japanisch 小池絵美子, wird in den öffentlichen Profilen mit dem 1. Januar 1976 und der Präfektur Kanagawa geführt. Die Körperangaben, die dazu gehören, sind 161 Zentimeter, Maße 90-60-88 und Körbchen F. Schwarzes Haar und ein ruhiges, eher schmales Gesicht sitzen auf einer Figur, die im reifen Fach nie überzeichnet wirkt: volle Brust, klar geschnittene Taille, Hüfte, die in den Nahaufnahmen der frühen Jahre immer wieder den Rahmen trägt. Als Künstlerin gilt sie als jukujo, also als Darstellerin im reifen Segment, und als Kikatan, also als Planungs-Einzelne ohne feste Exklusivbindung an ein einziges Label.
Der Einstieg liegt um 2003. In der Kurzbiografie heißt es, ein Scout habe sie in einer Phase des Jobwechsels angesprochen. Das erste gelistete Originalwerk ist „Oppai Campaign Girl“ vom 19. Dezember 2003 bei GLAY'z. 2004 folgen bei demselben Label „Hatsunugi Celeb“ und daneben Titel bei Graffiti Japan, Glory Quest, Big Morkal und Global Media Entertainment. Schon in diesem zweiten Jahr taucht bei Madonna „Bijukujo Lesbian“ auf, und Glory Quest setzt sie in einer Mutterrolle. Wer Emiko Koike Sex sucht, stößt damit nicht auf ein einzelnes Debütvideo, sondern auf eine dichte Folge von Ehefrauen-, Mutter- und Affärenrollen, die ab dem zweiten Jahr den Ton setzen.
Aliase, die in den Datenbanken neben dem Hauptnamen stehen, sind Chiya Shiomi, Saori Sawatari, Kayoko Kobayashi und Koike-B-Ko. Sie ersetzen den Hauptnamen nicht. In den Credits der Nullerjahre bleibt Emiko Koike der Name, unter dem die Madonna- und Tameike-Goro-Titel laufen. Ein Geburtsort feiner als Kanagawa ist nicht belegt, ein Wohnort auch nicht. Die Arbeit selbst sitzt in den japanischen Labels, nicht in einer Ortsgeschichte außerhalb davon.
Madonna, Ruby und der reife Preis von 2009
Ab 2005 wird Madonna zum festen Rahmen. „Gibo no Uzuki“, die Fortsetzung dazu, „Jukujo Kousoku Ikase makuri Jigoku“, „Juku Iyasare Hoikuen 2“ und „Juku Roshutsu 2“ stehen in diesem Jahr auf dem Label. Dazu kommen Natural High, Dream Stage und Tokyo Onko. 2006 setzt Tameike Goro „Gibo Emiko“ und „Hitozuma Hirugao Nikki“, Ruby bringt „Showa Kayou Melodrama AV“ und „Niku-goku Kinshin Soukan“. Nadeshiko schickt sie in „Bijukujo Furin Ryokou“ nach Sounkyo in Hokkaido. Die Rollen bleiben im reifen Fach: Stiefmutter, Ehefrau am Tag, Affäre, Versicherungsvertreterin.
2007 ist das dichteste Jahr der frühen Phase. Madonna veröffentlicht „Anal Dorei Fujin“ und „Celeb Bijukujo Saikou no Fudeoroshi“. Tameike Goro legt „Jukuchijo Ingo Tama Asobi“ nach. FA Pro, Ruby, CineMagic, Maxing und Nagae Style füllen den Rest: Witwe, Nachbarsfrau, Onsen, schwarze Strumpfhose, Pflege des Schwiegervaters. 2008 folgt bei Tameike Goro „Jukujo Inu Emiko“, bei Global Media ein Creampie-Titel, der sie mit 35 Jahren führt, bei Madonna „Nure Yome Shuuchi Kaigo“. Emiko Koike MILF trifft damit den Kern der Filmografie, nicht ein nachträgliches Suchwort.
Am 25. März 2009 erhält sie bei den Sky PerfecTV! Adult Broadcasting Awards den Mature-Actress-Preis, den 熟女女優賞. In dem Jahr stehen noch „Yokkyuu Fuman! Dosukebe Jukujo no Gehin na Onanie“ bei Nagae Style und die vierte Madonna-Onsen-Bustour. Danach werden die Originalwerke seltener, Compilations bleiben. Ein späteres Einzelstück ist „Iyarashii Onna Shachou no Iru Kaisha“ vom 25. März 2014 bei Mellow Moon. Wer Emiko Koike Porno eingibt, findet deshalb vor allem die Jahre 2004 bis 2009 und die Best-ofs, die Madonna und Tameike Goro daraus geschnitten haben.
Pinkfilme, Nebenrollen und die Credits danach
Neben den AV-Titeln stehen erotische Kinofilme. Am 20. Juni 2007 läuft „Inran Jukujo Goke no Chitai Yuugi“ bei BM.3. 2009 folgt bei OP Eiga „Shatakuzuma: Nettori Furinzuke“, derselbe Stoff, der auch als Video kursiert. Weitere Originalvideos aus dieser Zeit sind „Gibo no Himitsu“ (2009, Lip Sweet), „Boku no Oba-san Hitonatsu no Aoi Taiken“ (2011, Legend Pictures) und „Jukujo Swapping Ryokan“ (2013, Golden Moonlight). Die Kamera bleibt hier näher am Spielfilm als am reinen Labelclip, die Besetzung bleibt im reifen Fach.
2022 ist sie in der Webserie „Love Love Share House 2“ gelistet. Im Juni 2023 spielt sie in „Perfect Kiss: Nurashite Playback“ bei OP Eiga die Rolle der Yamagishi Ayako. Am 14. Juni 2024 folgt „Hadaka Mai Partner Yokubou Dai Kaihou“, ebenfalls bei OP Eiga. Die AV-Seite führt in denselben Jahren vor allem Compilations und ältere Madonna-Titel weiter, darunter „OBA-376“ von 2018, in dem sie als Ehefrau des Chefs bei einer Geschäftsreise-Massage steht. Ein festes Karriereende ist in der japanischen Kurzbiografie nicht vermerkt. Die Ausstrahlungszeit dort läuft ab 2003 ohne Schlussdatum.
Emiko Koike Japan bleibt damit die nüchterne Ortsangabe zu Herkunft und Produktion: Kanagawa als Präfektur, Tokioter und landesweite Labels als Bühne, Pinkfilm bei OP Eiga als zweite Spur. Preise außer dem Mature-Actress-Award von 2009 sind nicht belegt. Die Figur, die sich aus den Titeln ergibt, ist die der ruhigen, vollbusigen Ehefrau und Stiefmutter, die zwischen Madonna, Ruby, FA Pro und Tameike Goro die reife Linie der zweiten Hälfte der Nullerjahre mitträgt und später in Pinkfilmen wieder auftaucht.
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