Julian Waits

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178
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64
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0
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Drei Namen, ein Körper: Julian Waits zwischen Orden und College

Julian Waits ist ein amerikanischer Gay-Performer, den die Datenbanken von 2017 bis 2025 führen. Geburtstag und genauer Herkunftsort fehlen in IAFD. Was festliegt: rund 178 Zentimeter, etwa 64 Kilo, braunes Haar – Szenenbeschreibungen bei Jason Sparks sprechen von sandfarbenem, manchmal rötlichem Fall –, blaue Augen, keine Tattoos, keine Piercings, beschnitten. Auf Missionary Boys heißt er Elder Campbell, bei Corbin Fisher Tristan. Der Klarnamen-Credit Julian Waits sitzt vor allem auf Jason Sparks Live, Raw Fuck Boys, Family Dick, FTMMen und Broke Straight Boys. Wer nach Julian Waits Porno sucht, muss diese Aliasse mitdenken, sonst zerfällt die Filmografie in drei unzusammenhängende Jungs.

Corbin Fisher stellt ihn als freundlichen, offenen Southern Boy vor, der Gitarre spielt, eigene Songs schreibt und im Introductory Solo davon etwas vorspielt. Jason Sparks beschreibt denselben Mann in Atlanta als blass, fast porzellanfarben, haarlos, künstlerisch im Gesicht, mit Chemie im Kuss, bevor die Szene hart wird. Broke Straight Boys zitiert ihn selbst: süß und dreckig, ein Goofball, der sich durchs Leben lacht; das Studio ergänzt, er fühle sich ohne Kleidung wohler. Das sind Studio-Sätze, keine private Autobiografie – aber sie sind öffentlich und passen zum schmalen, hellen Twink-Bild, das die Kamera von ihm will.

Nationalität amerikanisch, keine deutsche Station, kein Berliner Label. Julian Waits Gay ist die Gattung: Männer, oft raw, oft mit Alters- oder Amtsgefälle, später auch mit FTM-Partner Beaux James. Keine GayVN-Siege, keine Falcon-Exklusiv-Märchen aus Chatbot-Bios. Die prüfbare Spur beginnt 2017 im SayUncle-Orden und läuft über Family Dick zu Corbin Fisher und den Atlanta-Hotels von Jason Sparks.

Waybig sammelt gut zwei Dutzend Clips und eine mittlere Fan-Note. Adult Movie Talk kennt die DVD-Packungen Family Dick 24 und 25. IMDb notiert Corbin Fisher als Tristan und Raw Fuckboys. Mehr braucht man nicht, um den Namen zu halten.

Elder Campbell, Tristan, Atlanta: die Studios im Einzelnen

2017 und 2018 gehört das Gesicht Missionary Boys. Elder Campbell: The Interview, The Calling, The Covenant, Second Anointing, Same-Sex Attraction, Initiation, Ordination – das übliche Kapitelraster aus Gespräch, Berufung, Bund, Salbung. Meist Bottom, Interview als BJ-only, Same-Sex Attraction als Solo. Brother's Oath 2018 listet Top und Bottom. Family Dick holt ihn 2019 als Julian in Memories of a Loving Father: Childhood Memory Book und Good Form gegenüber Matthew Figata, dem muskulösen Stiefvater beim Training. Die Compilations 24 und 25 packen das 2021 noch einmal.

2021 wird Corbin Fisher zur zweiten großen Bühne. Tristan-Solo, Fucking Tristan, Romancing Tristan, Penetrating Noah, Teasing Rocky, Double Penetrating Tristan, Stuffing Tristan, später Rocky Fucks Tristan, Fucking the Freshman 4, Nickey's Bi Boys 1. Hier kippt die Position: Noah und Rocky sieht er als Top, andere Titel als Bottom. Das Studio verkauft Entdeckerlust ohne feste Schublade.

Jason Sparks dreht in Atlanta: Jeremy George and Julian Waits Bareback im April 2021, Julian Waits and Tad Tyler Bareback im Juli. Sparks nennt ihn keinen Anfänger mehr, aber neu für dieses Label; Jeremy George den gebräunten, behaarten Gegenpart; Tad Tyler den schmalen Twink mit langem Schwanz. Kuss zuerst, dann raw. Raw Fuck Boys setzt Tad, Julian, Jeremy and Kane und Sex Party in Atlanta dazu. College Dudes / Dirty Boy Video bringen Danny Wilcoxx und Casey Owens, einmal Wäscheraum, einmal Anatomie-Gag. Julian Waits Bareback ist über diese Titel keine Phrase: Sparks, Raw Fuck Boys, Family Dick, FTMMen drehen ohne Latex.

FTMMen mit Beaux James 2021 und 2022 erweitert das Bild: Julian toppt den trans Mann, Reverse Cowboy, Bonus Hole, mehrere Kapitel. BiCollegeFucks hängt Teasing Rocky an. Die Partnerliste bleibt überschaubar und wiederkehrend – Figata, George, Tyler, James, Rocky, Noah, Owens –, kein endloses Gastspiel über alle Kontinente.

Musiker im Intro, Bottom im Orden, versatil bei Fisher

Was Julian Waits von vielen SayUncle-Gesichtern unterscheidet, ist der dokumentierte zweite Berufston: Gitarre und selbst geschriebene Songs im Corbin-Fisher-Einstieg. Sparks greift das auf, ohne daraus eine Popkarriere zu bauen. Es bleibt Charakterfarbe: der Southern Boy, der vor der Kamera nicht nur stöhnt, sondern anschlägt.

Positionell überwiegt Bottom in Missionary Boys, Family Dick und Sparks. Corbin Fisher und FTMMen zeigen die andere Seite. Brother's Oath flippt. Wer ihn auf eine einzige Rolle festnagelt, ignoriert die Credits. Status in IAFD: aktiv bis 2025, also keine sauber abgeschlossene Kurzkarriere von zwei Sommern, aber auch kein Dauerbrenner mit wöchentlichem Output.

Öffentlich fehlt fast alles Private: kein belastbares Geburtsdatum, keine Stadt außer Drehorten wie Atlanta und den üblichen US-Sets. Broke Straight Boys nannte einmal 22 Jahre – Studioangabe, kein Pass. Chatbot-Seiten, die Falcon, BelAmi-Prag und GayVN-Newcomer erfinden, gehören nicht in diesen Text.

Am Ende steht ein schmaler Amerikaner mit drei Schildern am Set: Elder Campbell im Tempel, Tristan im Fisher-Haus, Julian Waits im Hotel und auf der FTM-Bühne. Gitarre im Solo, raw in Georgia, Stiefsohn bei Figata. Nur die Credits, die sich nachzählen lassen – und ein Gesicht, das man nach dem ersten Orden-Clip wiedererkennt, wenn Fisher denselben Mund Tristan nennt.

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