Reese Rideout
Vom Bodybuilding-Wettkampf nach Randy Blue
Reese Rideout wird am 1. Oktober 1982 in Salem, Oregon, geboren. Bürgerlich Nicholas Ryan Dent, kurz Nick Dent. Die IAFD führt ihn als US-Amerikaner, kaukasisch, 173 Zentimeter, rund 80 Kilo, braunes Haar, braune Augen, beschnitten, ohne Tattoos und ohne Piercings. Vor der Kamera steht zuerst der Körper: NPC-Bodybuilding in Oregon, 2006 Platz zwei im Mittelgewicht. Mit 21 spricht ihn ein Scout nach einem Wettkampf an, verspricht Playgirl. Unter dem Namen Nicholas Ryan posiert er dort. Aus Teilakt wird Nackt, aus Nackt Solo, aus Solo Studio.
Randy Blue nimmt ihn 2005/2006. Die frühe Webszene „Reese“ zeigt ihn allein, flexend, beim Abspritzen. Danach folgen Falcon, MEN, Raging Stallion, NakedSword, ChaosMen. 2009 kürt MEN ihn zum Man of the Year, 2010 gewinnt er bei den Cybersocket Awards. XBIZ nominiert ihn als Gay Performer of the Year. Wer Reese Rideout Porno sucht, trifft zuerst auf diesen All-American-Jock der DVD-Jahre: muskulös, top-lastig, klar geschnittenes Gesicht, der Typ aus Oregon, der Hollywood als Einstieg begriff.
Er selbst sagt später, die Branche sei der Weg nach Los Angeles gewesen, aus Section-8-Wohnung, sechs Geschwister, wenig Geld. Go-go-Tanzen, Singen, Webcam laufen parallel. Alias-Liste in den Datenbanken: Cletus Van Damm, Dom Cruise, Master Reese, Dr. Rideout. Nick Dent und Reese Rideout bleiben getrennt, das hat er in Interviews so formuliert: auf dem Set die Figur, danach wieder er.
Zwischen etwa 2013 und 2020 wird es stiller in den Credits. Pornopedia und Studio-Texte sprechen von einer Pause. 2020 ist er wieder da, nicht als Nostalgieakt, sondern als jemand, der Creator-Plattformen und Bi-Sets genauso bedient wie die alten Gay-Studios.
Top, Daddy, Bi und Trans
Das Kernbild bleibt der muskulöse Top. GayVN-Fan-Kategorien 2024 nennen Favorite Body, Favorite Daddy, Favorite Top, Favorite Porn Star Creator. Szenen bei MEN mit Clark Reid, Randy Blue mit Jack Emhoff, Bait Buddies mit Andy Adler, Next Door Taboo und Family Creep im Stiefvater-Register. ChaosMen holt ihn nach der Pause ins Solo und ins Paar. Reese Rideout Gay ist die älteste und immer noch tragende Suchlinie: all-male, oft barrierefrei hart, der ältere, gebaute Mann, der fickt.
Dazu kommt das bi- und transsexuelle Feld, das die zweite Karriere trägt. WhyNotBi „Bisexual Stepdad Goes Wild“ gewinnt 2025 den GayVN für Best Bi Sex Scene. Adult Time / Transfixed setzt ihn mit Siri Dahl und Kasey Kei. Devil’s Film, GenderX, BiPhoria, Evil Angel-Credits in Group- und Trans-Kontexten. 2026 holt die AVN Best Trans Group Sex Scene für „Let Them Eat Cock“. Unter Dom Cruise laufen weitere Clips. Er beschreibt sich als bisexuell, historisch oft als gay-for-pay gelesen, auf dem Set inzwischen ohne diese Schublade.
DILF sitzt, weil der Körper zwei Jahrzehnte gehalten hat. Fitnessstudio bleibt Teil der öffentlichen Figur. Reese Rideout DILF meint denselben Mann wie 2006, nur mit mehr Credits, mehr Rollen und einem Gesicht, das Stiefvater, Sensei, Masseur und Poolboy tragen kann, ohne den Muscle-Look zu verlieren. Flip-Szenen gibt es, das Übergewicht der Tags bleibt Top.
Creator-Output läuft unter eigenem Label in der IAFD: Paar-Clips, Solos, Collabs. XMA 2025 zeichnet ihn als Male Clip Artist of the Year aus. Fleshbot Legacy Award 2023 steht in Branchenlisten. Das ist kein Newcomer-Paket, das ist Langstrecke.
Zwei Jahrzehnte, ein Körper, neue Preise
IMDb listet ihn von „Alley Cats“ und „That 70s Gay Porn Movie“ bis MEN-Serie „The Men“ mit Dutzenden Folgen zwischen 2020 und 2026. Pornopedia zählt hunderte Titel. Aktiv bis in die aktuelle Saison: Stock Bros, Prime Time, New Year’s Bangers, weitere Taboo- und Trans-Sets. Reese Rideout Pornostar ist hier keine Floskel. Man of the Year 2009, Cybersocket, GayVN-Bi-Sieg, AVN-Trans-Group-Sieg, XMA-Creator-Pokal – die Trophäen liegen über zwanzig Jahre verteilt.
Musik und eigene Filmprojekte erwähnt er 2025 gegenüber XBIZ, dazu der tägliche Content-Takt. Verheiratet steht auf Fan-Bios; mehr Privates braucht der Text nicht. Kein deutscher Markt, kein Berlin, nur Oregon als Start und die US-Studios als Arbeitsort.
Was bleibt prüfbar: Salem 1982, Bodybuilding, Playgirl als Nicholas Ryan, Randy Blue 2005, Pause, Comeback 2020, Bi- und Trans-Erfolge in den mittleren Zwanzigern, 173 Zentimeter Muskel ohne Tattoo. Reese Rideout sieht aus wie der Name klingt – fest, amerikanisch, in Bewegung geblieben.
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