Ricky Larkin
Royal Palm Beach, Logan Larkin und der erste Abgang
Ricky Larkin wird am 6. Mai 1987 in Royal Palm Beach, Florida, geboren. IMDb und Wikidata nennen den Geburtsnamen Logan Matthew Larkin. IAFD führt die Aliasse Larkin, Logan Larkin und Security Officer Ricky bei All-American Heroes. Er ist Amerikaner, hellhäutig, rund 183 Zentimeter und etwa 85 bis 89 Kilogramm, dunkles Haar, braune Augen. Auf dem oberen Rücken steht „Larkin“, am linken Handgelenk „Jake“ plus Datum, die Ohren sind gepierct. Der Körpertyp in den Studios ist beefy, behaart, Muscle-Daddy, nicht der glatte Twink der 2000er-Jocks-Linie.
IAFD setzt die Performer-Jahre auf 2008 bis 2024, Start um 21. Frühe Credits liegen bei Bait Bus, Bait Buddies, Show Guys, All-American Heroes und 2009 bei Raging Stallion in „Jocks Road Trip, Vol. 13: San Diego“. Es folgen Circle Jerk Boys, Extra Big Dicks, MEN.com und Pride Studios. Mit Nica Noelle dreht er bei Rock Candy, darunter „His Lover's Son“ – dort liegt eine frühe Bottom-Szene. Wer Ricky Larkin Porno sucht, trifft also zuerst auf eine lange Gay-Spur, nicht auf einen Straight-Newcomer der 2020er.
Am 29. August 2013 kündigt Ricky Larkin öffentlich den Rückzug als Performer an. IMDb speichert das als Trivia. Porn Base Central und The Sword datieren die Rückkehr auf 2015, mit unter anderem einer Bottom-Szene für Diego Sans und neuem Volumen bei MEN.com. 2018 taucht ein sichtbar muskulöserer Larkin bei Badpuppy wieder auf, sieben Jahre nach dem letzten Solo dort. Die Pause ist also kein Gerücht, sondern ein dokumentierter Schnitt mit klarem Comeback.
XBIZ und AVN berichten 2019 über einen Exklusivvertrag mit Raging Stallion und NakedSword unter dem Falcon-Studios-Schirm. Tim Valenti und Steve Cruz holen ihn nach „Raw Construction“. Falcon nennt South Florida als Herkunft und Las Vegas als Wohnort zu jener Zeit, plus Highschool-Schwimmen, Wrestling, Personal Training und Bodybuilding. Das sind Studio- und Fachpressetexten, keine erfundenen Kindheitsromane. Eine deutsche Ortsbindung fehlt.
Raging Stallion, BiPhoria, TransAngels: die breite zweite Phase
Nach der Exklusivität entstehen „At Large“, „Masturbation Station“, „Haulin’ Ass“, „Hot, Raw and Ready“, „Outta the Park“ und weitere Raging-Stallion-Titel. „At Large“ bringt 2020 eine GayVN-Nominierung als Best Actor. „Outta the Park“ wird als Best Three-Way nominiert. GayVN 2020 kürt Ricky Larkin außerdem als Performer of the Year-Anwärter und – das ist der belegte Sieg – als Gewinner Best Bi Sex Scene für „Free For All“ (WhyNotBi, 2019). Wer Ricky Larkin Bi sucht, hat damit den preislich sichtbarsten Punkt: nicht nur ein Crossover-Gag, sondern eine prämierte Szene.
Ab etwa 2018 wächst die Trans- und Bi-Schiene stark. IMDb zählt zehn Episoden bei TransAngels zwischen 2018 und 2020. Gender X, Transsensual und Trans Sugar Babies folgen. „My TS Stepdaughter 2“ bringt 2021 eine AVN-Nominierung als Best Transgender One-on-One Sex Scene. Die Transgender Erotica Awards 2020 nominieren „Feet and Inches“ als Best Boy/Girl Scene und Larkin als Best Non-TS Male Performer. Raven’s Eden 2021 nennt „Letting Go“ als Best Trans Sex Scene. Wer Ricky Larkin Trans sucht, findet also eine echte zweite Filmografie neben dem Gay-Kern, nicht drei verstreute Clips.
BiPhoria hält ihn bis 2024 in Serien wie „Bi The End of the Day“ und „Flying Bi“. Devil’s Film setzt ihn in „Husbands Teach Wives How To Take Dick“. See Him Fuck filmt 2022 mit Willow Ryder. Kink und KinkMen liefern Bondage: Men on Edge mit Dillon Diaz, Leder, Tickling, Drain. Noir Male, ChaosMen, Boys Halfway House und Pig Bottoms 2023 füllen die Gay-Seite weiter. Man Up Films bucht ihn als Muscle-Daddy für Mind-Fuck- und Dom-Arcs; das Studio-Spotlight von 2025 beschreibt genau diese Rolle als älteren, klaren Top.
XBIZ nominiert 2022 „Young Again“ als Best Sex Scene – Gay. StraightUpGayPorn 2020 nennt Favorite Daddy. IMDb listet außerdem Production Management bei „The Gay Simple Life“ (2020, Tulsa). IAFD schließt die aktive Performer-Spanne 2024. Die Menge der Credits ist hoch, besonders 2019 und 2020; danach wird es unregelmäßiger, aber nicht leer.
Muscle-Daddy, Versatility und der öffentliche Typ
Ricky Larkin steht auf der Leinwand als behaarter, gebauter Top mit Daddy-Zug, der Bottom und Crossover nicht ausschließt. Falcon spricht von 8,5 Zoll, Cut, und vom Wechsel in den Bareback-Bottom bei „Hot, Raw and Ready“. The Sword nennt ihn hairy und hung. Man Up Films verkauft Mind-Control und Mentor. Kink verkauft Leder und Edge. TransAngels und Gender X verkaufen den cis-männlichen Partner in TS-Plots. Dieselben Schultern, anderes Framing.
Wer Ricky Larkin Gay sucht, bleibt bei Raging Stallion, MEN.com, Pride, NakedSword, Bromo und den frühen Jocks-Jahren. Die Bi- und Trans-Arbeit sitzt daneben, preislich sogar sichtbarer als mancher reine Gay-Credit. Die Pause 2013 und die Rückkehr mit mehr Masse erklären den Bruch in der Optik: Badpuppy 2018 beschreibt denselben Mann als deutlich muskulöser als sieben Jahre zuvor. Schwimmen und Wrestling in der Schulzeit, später Trainerjob in Nevada – das stützt das Muscle-Image, ohne dass man daraus eine Sportlerlegende bauen muss.
Kontakte, Sternzeichen-Deutung und Wohnadresse als Erreichbarkeit gehören nicht in den Text. Was bleibt, ist eine amerikanische Biografie mit Florida-Start, Las-Vegas-Phase, Raging-Stallion-Exklusivität, GayVN-Sieg für „Free For All“ und einer ungewöhnlich offenen Spreizung über Gay, Bi und Trans. Ricky Larkin ist in den Datenbanken der behaarte Muscle-Daddy aus Royal Palm Beach, der 2008 anfängt, 2013 aufhört, 2015 wiederkommt und bis 2024 zwischen Falcon-Group, BiPhoria und TransAngels dreht.
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