Riko Tanaka
Chiba, 161 Zentimeter und ein Name, der später noch zwei weitere bekam
Riko Tanaka, im japanischen Schriftbild 田中梨子, ist am 4. März 1980 geboren und wird in den japanischen Profilen mit der Präfektur Chiba als Herkunft geführt. Die Staatsangehörigkeit ist japanisch. Die veröffentlichten Maße liegen bei 161 Zentimetern, Oberweite 86 als E-Cup, Taille 58, Hüfte 85, Blutgruppe A. Das ist keine Petite-Silhouette, sondern die Statur einer Frau, die in den Katalogen der Mitte der 2000er als Onee-san-Typ geführt wurde: schlanke Taille, volle Brust, lange Beine, dunkles Haar, ein Gesicht mit klaren Augen und einem Mund, der in den Standfotos oft schon vor der ersten Szene nach Kontrolle aussieht.
In den Sets sitzt der Unterschied weniger in einem einzelnen Körpermerkmal als in der Haltung. Riko Tanaka steht selten als zurückhaltende Debütantin im Bild. Die Schultern sind offen, der Blick bleibt oben, die Stimme in den Titeln wird als die der Frau geführt, die den Ablauf bestimmt. Stiefmutter, Sekretärin, Lehrerin, Tänzerin, Schwester im weißen Kittel: die Kostüme wechseln, die Energie bleibt. Wer später nach Riko Tanaka Porno sucht, landet deshalb nicht bei einem einzelnen Studiovertrag, sondern bei einer dichten Planungsserie, in der derselbe Name über Dogma, K.M.Produce, Moodyz, Prestige und Dream Ticket verteilt ist.
Der Name selbst blieb nicht allein. Nach der Pause taucht in den Kreditlisten Matsuda Saki auf, 松田早紀, und in weiteren Datenbanken zusätzlich Hanasaki Mafuyu, 華咲真冬. Die frühe Phase läuft unter Riko Tanaka. Ein zweites öffentliches Leben außerhalb der Sets, Agenturfotos oder ein fester Wohnort sind nicht belegt. Was sichtbar ist, bleibt die Figur aus Chiba und die Art, wie die Studios sie eingesetzt haben: schöne, erwachsene Frau, die in der Szene die Initiative übernimmt.
Debüt 2004 und die Chijo-Jahre bis zur Okazu-Girls-Kampagne
Der dokumentierte Einstieg liegt im Oktober 2004. Am 7. Oktober erschien bei Handmade Vision „Les Palace 69“, am 20. Oktober bei Image „Kirei na mamahaha no yūwaku“, die Stiefmutter-Arbeit, und am 15. November bei Dogma „Misshitsu Pheromone 1“, im Titel mit dem Alter 23 geführt. Prestige setzte sie im November in „Kanzen nakadashi jusei! 43“. Schon in diesen ersten Monaten liegen die beiden Linien nebeneinander, die den Namen tragen sollten: lesbische und harte Planungsszenen auf der einen Seite, die Rolle der älteren, begehrenden Frau auf der anderen.
2005 wird die Dichte zum eigentlichen Bild. Dogma brachte im Juni „Utsukushii chijo no seppun to sex“, Kuss und Sex als explizites Chijo-Format. Moodyz nahm sie in den Bakobusu-Sommer 2005 und in Harem-Sets, K.M.Produce verteilte sie über Umanami und das Label Okazu, Dream Ticket drehte die Ehebruch-Aufnahme, in der sie als 28-jährige Mrs. Immoral geführt wird, Glory Quest die junge Ehefrau, I Energy Sammler mit mehreren Darstellerinnen. Es ist die klassische Kikatan-Laufbahn der Zeit: keine lange Exklusivbindung, dafür viele Labels und ein wiedererkennbares Temperament.
2006 zog K.M.Produce die Linie zusammen. Riko Tanaka wurde zusammen mit Kaede Airu und REINA als Campaign Girl der Okazu-Girls für das Planungslabel Okazu ausgewählt. Im März erschien dort „Gekkan Tanaka Riko“, die Monatsausgabe unter ihrem Namen. Parallel liefen „Penis Hunter“ bei I Energy, die Gruppenarbeit „Shūdan chijo dancers“ bei Okazu, „Seme chijo harem special“ bei Real Works, das als AV-Open-2006-Beitrag geführt wird, und die Fan-Bus-Tour zu Hitomi Hayasakas Abschied, ebenfalls bei Real Works. Der Abschied der ersten Phase ist datiert: am 15. März 2007 kam bei T&Communication’s „Ejiki Final Fuck“, im Kommentar als Rücktrittsarbeit genannt.
Anal bei Dogma, Pause und die Rückkehr unter neuem Kredit
Ein Schnitt innerhalb der ersten Jahre ist der 19. Januar 2006. An diesem Tag erschien bei Dogma „Zekkyō! Ketsu no ana“, im Werkverzeichnis als erstes Anal und erster Einlauf markiert. Freedom legte im August 2006 mit „Wildgals Anal“ nach. Genau diese Spur macht den Namen in den späteren Archiven suchbar. Wer Riko Tanaka Pornos aus der Mitte des Jahrzehnts öffnet, findet neben Kuss, Sprache und Initiative immer wieder den Anal-Block, nicht als einmalige Ausnahme, sondern als festes Motiv neben der Chijo-Rolle.
Nach dem Rücktritt 2007 bleibt eine Lücke. 2009 steht der Name wieder in den Listen. Im Juli kamen bei Audaz Japan „Kindan no nikutai torihiki“ und „Doki Lez 36“, im Oktober bei Ran-Maru „Bōsō Sex“. Kurz danach wechseln die Kredite. Unter Matsuda Saki erscheinen ab August 2009 Stiefmutter- und Trauerkleid-Arbeiten bei Next Eleven und Nagae Style, 2010 bei Cross „Anal nakadashi uwaki tsuma“, 2011 bei Dogma eine Bein- und Folterarbeit neben Hino Hikari, 2012 bei Madams von K.M.Produce die Tante und die Schwiegertochter. Die Wikipedia führt die zweite Phase bis 2012.
Parallel bleibt der alte Name auf den unzensierten Kanälen. Caribbeancom listet 2011 „Anal Tenshi Vol. 2“ und die Lehrerinnen-Strafe mit Anal, Sky High später „Red Hot Jam 245“ unter demselben Motiv. Riko Tanaka Anal ist damit keine nachträgliche Schublade, sondern der Faden, der Dogma 2006, Cross 2010 und die Webszenen 2011 verbindet. Riko Tanaka Sex aus den Archiven heißt deshalb zwei Dinge zugleich: die Chijo-Planung der Okazu-Jahre und die reifere, oft anale zweite Runde unter Matsuda Saki. Neue Solo-Reihen nach 2012 sind nicht belegt; was nachläuft, sind Best-ofs und spätere Remaster der alten Titel.
English
Français
Español
Italiano
Português