Ruben Slikk

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Miami Shores, Metro Zu und der Name vor der Kamera

Ruben Slikk heißt mit bürgerlichem Namen Ruben Andre Thompson und kommt am 15. Februar 1990 zur Welt. Genius, Discogs, Rate Your Music und Last.fm verorten ihn in Miami beziehungsweise Miami Shores, Florida. Afroamerikanisch, US-amerikanisch: das steht bei IAFD und auf der See-Him-Fuck-Seite. Bevor die Adult-Datenbanken ihn führen, ist der Name in der Underground-Rap-Szene fest. Er gilt als älterer Bruder von Lofty305, als Gründungsmitglied von Metro Zu und Propr Boyz, als früher Raider-Klan-Mann. Aliase aus der Musik: AstroSlikk, Yung Food, Hoboss, Cumlord. Das Album King Astro Slikk the Magnificent von 2010 wird in Fan-Texten als Cloud-Rap-Marke genannt. Einflüsse, die er selbst in Bios stehen hat: Too $hort, Mac Dre.

See Him Fuck notiert 188 Zentimeter, rund 81 Kilo, Tattoos. IAFD präzisiert die Stiche: rechte Schläfe, Hals, blasse rote Schrift am Bauch, rechter Unterarm, rechte Hand. Piercings listet IAFD nicht, die Studio-Seite schon. Schwarzes Haar. Der Körper, den die Debüt-Szene zeigt, ist schlank-groß, tätowiert, mit der Aufmerksamkeit auf dem männlichen Performer, die das Label verspricht. Wer Ruben Slikk sucht, trifft also zuerst auf einen Rapper aus Florida, der denselben Künstlernamen in die Pornodatenbank mitnimmt. Das ist keine Namensänderung nach einem Durchbruch, sondern derselbe Alias auf zwei Bühnen.

Öffentliche Kindheitsdetails jenseits der Musik-Bios fehlen. Sonntagsfahrten, Eltern-Radio, Lyrics im Kopf: so erzählt Genius den Weg in die Musik, nicht in die Sets. IAFD setzt das Darstellerjahr auf 2020, Start mit etwa dreißig. Keine lange Feature-Liste davor. Keine AVN-Nacht. Der Sprung ist dokumentiert als ein Studio, eine Partnerin, eine Pressemeldung. Genau deshalb bleibt die Biografie kurz und klar: Miami, Rap-Kollektive, dann See Him Fuck.

AstroSlikk auf Twitter, OnlyFans unter demselben Handle, Instagram-Varianten: die Studio-PR von 2020 verweist darauf, ohne dass daraus Kontaktanzeigen gehören. Die Musikarbeit läuft parallel weiter, Releases bis in die 2020er bei Discogs. Pornografie ist in den Listen ein schmaler Streifen neben einer längeren Diskografie. Das zu trennen ist redlich. Ruben Slikk bleibt derselbe Mann, zwei Register.

Das Debüt bei See Him Fuck mit Val Steele

Am 19. Juni 2020 erscheint Ravishing Ruben Slikk's Slick Asshole auf seehimfuck.com. Regie: Johnny Robins. Partnerin: Val Steele, damals Contract Starlet des Hauses. XBIZ und Fleshbot vermelden das Debüt im September 2020. Das Label ist auf den Mann zentriert: Öl, Rimjob, Fußarbeit, Blowjob, Reiten, Doggy, Comeback auf den Bauch, Dusche danach. IAFD führt parallel Bts From Ravishing Ruben Slikk's Slick Asshole. Adult DVD Talk und IMDb kennen später die Compilation Men 3.

Im Pressetext sagt Ruben Slikk nach dem Take, es sei verdammt gut gewesen, er wolle das wieder tun. Das Schwierige sei gewesen, rechtzeitig zu kommen. Rimjobs seien neu, zwei Tage vorher geübt, Zunge mit Piercing so kräftig, dass er in die Faust gebissen habe. Er möge es, werde es privat weitermachen. Das sind Zitate aus der Studio-PR, keine erfundenen Interviews. Wer nach Ruben Slikk Sex sucht, landet bei genau dieser einen ausformulierten Szene: afroamerikanischer Debütant, alt-feminin besetzte Partnerin, viel Fokus auf seinen Körper, wenig klassischer Gonzo-Schnitt ohne männliche Nahaufnahme.

See Him Fuck war 2020 ein junges Paysite-Konzept: B/G, aber die Kamera bleibt beim Mann. Val Steele hatte einen Sechs-Monats-Vertrag. Ihn als Erstling so aufzuladen, nennt die PR selbst „spoiled“. Ruben Slikk Interracial ergibt sich aus der Paarung, nicht aus einer Blacked-Serie. Es gibt keine zweite große Network-Welle in IAFD. Die Tags auf Tube-Spiegeln wiederholen oil, ass-licking, foot-worship, blowjob, doggystyle. Das entspricht dem Synposis-Text der Originalszene.

Keine zweite Partnerin ist in IAFD festgeschrieben. Kein Evil-Angel-Run, kein Dogfart-Stammplatz. Das Debüt bleibt das Ereignis. Johnny Robins führt Regie, See Him Fuck vertreibt, Val Steele spielt den aktiven Part am Körper des Neuen. Vierundvierzig Minuten Webszene plus BTS: das ist der Kern, den man prüfen kann.

Men 3, drei Titel, kein Trophäenschrank

2021 erscheint Men 3 bei See Him Fuck. XBIZ kündigt die Collection an: Brock Cooper, Edward Masn, Ruben Slikk und Ramon Nomar, damals XBIZ Male Performer of the Year. Adult DVD Talk listet denselben Cast und das Datum 21. April 2021. IMDb kennt für Ruben Slikk diesen einen Video-Credit. IAFD bleibt bei drei Einträgen insgesamt, alle unter demselben Dach. Wer Ruben Slikk Porno eingibt, sollte das wissen: kein hundert Titel starkes Male-Talent, sondern ein dokumentiertes Debüt plus Compilation.

SeeHimFuck-Bios blähen den Satz „prolific male porn star“ auf. Die Datenbanken tun das nicht. IAFD: Year Active 2020. Keine Awards. Keine zweite Studio-Familie. Die ehrliche Länge der Adult-Vita ist kurz. Daneben steht die längere Rap-Vita: Metro Zu, Propr Boyz, Kollaborationen, Mixtapes, der Kosename Cumlord schon in der Musik, bevor er auf der Porno-Seite als Alias auftaucht.

Dass derselbe Künstlername beide Felder bedient, erklärt die Suche. Cloud-Rap-Hörer und See-Him-Fuck-Zuschauer landen auf derselben Person. Miami Shores, 1990, 188 Zentimeter, Tattoos an Schläfe und Hand. Ein Take mit Val Steele, ein BTS, eine Compilation neben Nomar. Zitat nach dem Cut: nochmal machen wollen, Timing des Orgasmus als einzige Umstellung, Rimjob als neue Praxis.

Mehr Szenen zu erfinden verbietet sich. Mehr Preise ebenso. Ruben Slikk ist in der Pornografie der Mann aus Florida, der 2020 bei einem männerzentrierten Label debütiert und in den großen Filmdatenbanken schmal bleibt. In der Musik ist der Eintrag dichter. Beide Stränge teilen Geburtstag, Stadt und Namen. So viel steht fest, und das reicht für ein Porträt ohne Füllsel.

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