Der Ruf 2 - Mira V

In diesem typisch abgedrehten Juwel des unkonventionellen Autorenfilmers Paul Black treffen wir Mira, die ihren Nervenkitzel strikt altmodisch mag. Sie liegt auf einem Sofa in einem mit Vintage-Kitsch-Schätzen dekorierten Zimmer, bekleidet mit einer roten Bluse, einem Strumpfhalter, schwarzen Strümpfen und rot-schwarzen Riemchensandaletten. Auf ihrem Fernseher läuft ein alter schwarz-weißer BDSM-Pornofilm, doch sie scheint eingeschlafen zu sein – nur um vom lauten Klingeln ihres roten Plastiktelefons geweckt zu werden. Wer am anderen Ende der Leitung ist, ist ein Rätsel, doch erotisches Atmen und gedämpftes Stöhnen, zusammen mit dem Ticken einer Uhr, einer seltsamen Brise, Pieptönen und statischem Rauschen versetzen Miras Sinne in einen Zustand höchster Erregung. Bald liegt sie ausgestreckt auf dem Sofa und windet sich, während sie den Hörer leckt. Das gewundene Telefonkabel gleitet zwischen ihre Schamlippen, während sie daran zieht, und ihre Finger dringen tief in sie ein. Als das Fernsehbild klarer wird, sieht sie eine unterwürfige Frau, die einen Mann oral befriedigt, und schon bald kommt sie, ihre Strümpfe sind vor Lust zerrissen, und ihre Absätze treten gegen das Telefon, während sie vor Orgasmus stöhnt. Erschöpft legt sie den Hörer auf und schaltet den Fernseher aus. Wieder einmal hebt die seltsame, verführerische Welt von Paul Black die Erotik auf eine neue Ebene.